FB-Industrie

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Auffrischungsschulung -

Klettern an Industrie-, Gewerbe- und Sakralbauten

 

Absturzsicherung ist kein Luxus sondern sinnvolle Pflicht, Mindestvorschriften für Sicherheit und Gesundheitsschutz bei Benutzung persönlicher Schutzausrüstungen durch Arbeitnehmer bei der Arbeit (Dritte Einzelrichtlinie im Sinne des Artikels 16 Absatz 1 der Richtlinie 89/391/EWG) sind in der EG gesetzlich verankert, alle EU-Mitgliedsstaaten unterliegen diesen. In Luxembourg definieren die berufsgenossenschaftlichen Vorschriften und Regelungen der ITM, Empfehlungen der AAA spezielle Sicherungsmaßnahmen zur Prävention von Absturzunfällen für die unterschiedlichen Branchen und Arbeitsfelder.

 

Geregelt sind Ausbildungs- und Zertifizierungsordnung für Höhenarbeiter, die seilunterstützte Zugangstechniken (SZP) nach den berufsgenossenschaftlichen Bestimmungen auf Grundlage der luxemburgischen ITM-SST, der deutschen TRBS 2121 Teil 3 und der EN 12841 anwenden.

 

Der Unternehmer hat nach § 4 der Unfallverhütungsvorschrift „Grundsätze der Prävention“ (BGV/GUV-V A1) die Versicherten vor der ersten Benutzung und nach Bedarf, mindestens jedoch einmal jährlich, zu unterweisen. Die Unterweisung muss mindestens umfassen: • Die für die jeweilige Art bestehenden besonderen Anforderungen der einzelnen Ausrüstung, • die bestimmungsgemäße Benutzung, • das richtige Anschlagen, • die ordnungsgemäße Aufbewahrung, • das Erkennen von Schäden. Darüber hinaus sind nach § 31 der BGV/GUV-V A1 die Angaben in der Betriebsanweisung im Rahmen von

Unterweisungen mit Übungen zu vermitteln. Die Unterweisung muss der aktuellen Gefährdungssituation

angepasst sein.

Verantwortung bei einem Unfall:

Bei der Absturzsicherung variieren die Verantwortlichkeiten je nach Umfeld. Zunächst müssen Gebäudeeigner dafür Sorge tragen,

dass adäquate Schutzvorrichtungen überhaupt vorhanden sind. Bei Bauprojekten hingegen ist der Bauherr

in der Pflicht, seinen Mitarbeitern einen sicheren Arbeitseinsatz zu ermöglichen. Darüber hinaus ist der Architekt verpflichtet, die entsprechenden Sicherheitsmaßnahmen schon bei der Planung zu berücksichtigen. Damit die Sicherheitsvorkehrungen vor Ort tatsächlich auch umgesetzt werden, sind für Bauvorhaben, bei denen Beschäftigte verschiedener Arbeitgeber eingesetzt werden, sogenannte Sicherheits- und Gesundheitskoordinatoren zu bestellen. All das nützt jedoch nichts, wenn sich Mitarbeiter nicht an die Vorschriften halten und vorhandene Sicherheitsvorkehrungen nicht verwenden, eine mangelnde Akzeptanz führt nach wie vor dazu, das Personen sich in absturzgefährdete Bereiche begeben, ohne sich angemessen abzusichern. Je nach Vorfall/Zwischenfall/Beinahe-Unfall/Unfall kann Anklage erhoben werden und nach Zivilrecht und/oder Strafrecht verfahren.

Als Unternehmer (Arbeitgeber, Vorgesetzter) müssen Sie die technischen und organisatorischen Voraussetzungen für einen sicheren Arbeitsablauf schaffen, erhalten und überwachen. Ein erhöhtes Unfallrisiko besteht zu Beginn jeder neuen Arbeit und bei Einstellung unerfahrener Mitarbeiter. Immer dann sollte auf die besonderen Gefahren und die Gegenmaßnahmen hingewiesen werden. Mindestens einmal jährlich ist eine umfassende Unterweisung vorgeschrieben. Unternehmer sind verpflichtet, die einschlägigen Arbeitsschutzbestimmungen zu kennen und zu beachten, sich Unfall- und Gesundheitsgefahren bewusst zu machen (Gefährdungsbeurteilung), die erforderlichen Schutzmaßnahmen zu treffen, Betriebsanweisungen zu erstellen u. Grundlagen zu schaffen die ein sicheres Arbeiten ermöglichen, bsp.:

- Wartung und Prüfung von PSAgA

(Persönliche Schutzausrüstung gegen Absturz), siehe ITM-SST 1407.4

- Ausreichender Versicherungsschutz

- Informationen zur PSAgA zu Verfügung stellen (Beipackzettel)

- Organisieren und Anbieten von Fort bzw. Weiterbildungen

- Plattform zum Austausch von Informationen schaffen

- Dokumentierte und greifbare Verantwortungskette vorgeben

- Arbeitsmedizinische Untersuchung für Höhentauglichkeit

- Erste-Hilfe-Kurs, nicht älter als 5 Jahre

- …

 

Termine: Termine auf Anfrage! Zielgruppe: Unternehmer, Freischaffende, Industriemonteur(e)innen, Rettungsfachkräfte, Baumpfleger/innen, sonstige Interessierte die im Absturzbereich tätig sind Teilnehmerzahl: Max. 6 Personen Kosten: FB-SK-H Kursgebühr 75,00 € Euro zzgl. ges. MwSt. (mit anerkannter Zertifizierung) FB-SK-H-FR Kursgebühr 75,00 € Euro zzgl. ges. MwSt. (mit anerkannter Zertifizierung) FB-SK-PSA Kursgebühr 110,00 € Euro zzgl. ges. MwSt. (mit anerkannter Zertifizierung) FB-SK-PSA-FR Kursgebühr 110,00 € Euro zzgl. ges. MwSt. (mit anerkannter Zertifizierung) FB-SZT-L1 Kursgebühr 110,00 € Euro zzgl. ges. MwSt. (mit anerkannter Zertifizierung) FB-SZT-L2 Kursgebühr 135,00 € Euro zzgl. ges. MwSt. (mit anerkannter Zertifizierung) FB-SZT-L3 Kursgebühr 145,00 € Euro zzgl. ges. MwSt. (mit anerkannter Zertifizierung) Klammschoul-Bonuspartner: ab 4 Teilnehmer von einer Firma 20 % Rabatt auf Lehrgangskosten jeder weiteren Person ohne Zuschläge Zulassungsvoraussetzungen FB- • Alter, ab 18 Jahre • Arbeitsmedizinische Untersuchung • Erste Hilfe Zertifikat / Aufrischungskurs (nicht älter als 5 Jahre) • Grundausbildung / Auffrischung (nicht älter als 18 Monate) Alle Nachweise sind vor Schulungsbeginn zu erbringen!
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