FB-HSG-M

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Auffrischungsschulung - in Sport- und Freizeitanlagen - Seilgärten

 

Absturzsicherung ist kein Luxus sondern sinnvolle Pflicht, Mindestvorschriften für Sicherheit und Gesundheitsschutz bei Benutzung persönlicher Schutzausrüstungen durch Arbeitnehmer bei der Arbeit (Dritte Einzelrichtlinie im Sinne des Artikels 16 Absatz 1 der Richtlinie 89/391/EWG) sind in der EG gesetzlich verankert, alle EU-Mitgliedsstaaten unterliegen diesen.

In Luxemburg definieren Sozialgesetzbuch, Arbeitsgesetzbuch, Großherzogliche Verordnungen, Bestimmungen der Gewerbeaufsicht ITM und Empfehlungen der AAA spezielle Sicherungsmaßnahmen zur Prävention von Absturzunfällen für die unterschiedlichen Branchen und Arbeitsfelder.

Das Begehen von Seilgärten ist immer mit Risiken verbunden. Die Betreiber müssen auf Grundlage einer Risikobeurteilung angemessene und praktische Maßnahmen ergreifen, um die Sicherheit der Teilnehmer und Mitarbeiter sicherzustellen. Dies bedeutet, dass die Höhe des Risikos bei einer bestimmten Betätigung/an einem Arbeitsplatz/auf einer Anlage gegenüber Zeit, Aufwand, Kosten, Nutzen und physischer Erschwernis beim Ergreifen von Maßnahmen zur Vermeidung oder Minderung des Risikos abgewogen werden muss, siehe DIN EN 15567-1 Seilgärten Konstruktion, DIN EN 15567-2 Seilgärten Betrieb, DIN SPEC 31060 Seilgärten Personal, ITM-SST 1841.1 Seilgärten.

Da trotz aller Vorsichtsmassnahmen Notfallsituationen auftreten können, sind eine entsprechende Vorbereitung und das regelmässige Training von Rettungstechniken unverzichtbar.

Das forum pour l’emploi - Klammschoul ist ein Schulungszentrum für seilunterstützte Arbeitsverfahren und bietet professionelle Grund- und Aufbaukurse an. Die Lehrgänge für Betreiber, Risikomanagement, Retter, Betreuer, PSA-Prüfer, Seilgarten-Kontrolleur und Ausbilder finden im Seilgarten in L-Heiderscheid statt. Dank offizieller Zulassung als staatlicher Ausbildungsbetrieb ist auch eine geförderte Ausbildung möglich.

 

Der Unternehmer hat nach § 4 der Unfallverhütungsvorschrift „Grundsätze der Prävention“ (BGV/GUV-V A1) die Versicherten vor der ersten Benutzung und nach Bedarf, mindestens jedoch einmal jährlich, zu unterweisen. Die Unterweisung muss mindestens umfassen: • Die für die jeweilige Art bestehenden besonderen Anforderungen der einzelnen Ausrüstung, • die bestimmungsgemäße Benutzung, • das richtige Anschlagen, • die ordnungsgemäße Aufbewahrung, • das Erkennen von Schäden. Darüber hinaus sind nach § 31 der BGV/GUV-V A1 die Angaben in der Betriebsanweisung im Rahmen von

Unterweisungen mit Übungen zu vermitteln. Die Unterweisung muss der aktuellen Gefährdungssituation angepasst sein.

Verantwortung bei einem Unfall:

Bei der Absturzsicherung variieren die Verantwortlichkeiten je nach

Umfeld.

Arbeitgeber und Arbeitnehmer - die sich nicht an die Vorschriften halten - vorgeschriebene Sicherheitsvorkehrungen

nicht umsetzen - eine mangelnde Akzeptanz, führen nach wie vor dazu, dass Personen sich in absturzgefährdete Bereiche begeben, ohne sich angemessen abzusichern.

 

Je nach Vorfall/Zwischenfall/Beinahe-Unfall/Unfall kann Anklage erhoben werden, nach Zivilrecht und/oder Strafrecht verfahren werden.

Als Unternehmer (Arbeitgeber, Vorgesetzter) müssen Sie die technischen und organisatorischen Voraussetzungen für einen sicheren Arbeitsablauf schaffen, erhalten und überwachen.

Ein erhöhtes Unfallrisiko besteht zu Beginn jeder neuen Arbeit und bei Einstellung unerfahrener Mitarbeiter. Immer dann sollte auf die besonderen Gefahren und die Gegenmaßnahmen hingewiesen werden. Mindestens einmal jährlich ist eine umfassende Unterweisung vorgeschrieben, siehe ITM-SST 1841.1 Seilgärten.

Unternehmer sind verpflichtet, die einschlägigen Arbeitsschutzbestimmungen zu kennen und zu beachten, sich Unfall- und Gesundheitsgefahren bewusst zu machen (Gefährdungsbeurteilung), die erforderlichen Schutzmaßnahmen zu treffen, Betriebsanweisungen zu erstellen u. Grundlagen zu schaffen die ein sicheres Arbeiten ermöglichen, bsp.:

- Wartung und Prüfung von PSAgA

(Persönliche Schutzausrüstung gegen Absturz), siehe ITM-SST 1407.4

- Ausreichender Versicherungsschutz

- Informationen zur PSAgA zu Verfügung stellen (Beipackzettel)

- Organisieren und Anbieten von Fort bzw. Weiterbildungen

- Plattform zum Austausch von Informationen schaffen

- Dokumentierte und greifbare Verantwortungskette vorgeben

- Gültige Arbeitsmedizinische Untersuchung

- Erste-Hilfe-Kurs, nicht älter als 5 Jahre

Termine: FB-HSG-M1 05.05.2017 FB-HSG-M2 05.05.2017 Weitere Termine auf Anfrage! Zielgruppe: Betreiber, Retter, Betreuer, Freischaffende, PSA-Prüfer, Seilgarten-Kontrolleure, Ausbilder, Rettungsfachkräfte, sonstige Interessierte die im Absturzbereich tätig sind Teilnehmerzahl: Max. 16 Personen Kosten: FB-HSG-M1 Kursgebühr 110,00 € Euro zzgl. ges. MwSt. (mit anerkannter Zertifizierung) FB-HSG-M2 Kursgebühr 130,00 € Euro zzgl. ges. MwSt. (mit anerkannter Zertifizierung) Klammschoul-Bonuspartner: ab 4 Teilnehmer von einer Firma 20 % Rabatt auf Lehrgangskosten jeder weiteren Person ohne Zuschläge Zulassungsvoraussetzungen FB-HSG-M • Der Antragsteller muss mindestens 18 Jahre alt sein • Gültige Arbeitsmedizinische Untersuchung • Erste Hilfe Zertifikat / Auffrischungskurs (nicht älter als 5 Jahre) Mind. 8 St. jährliche Fortbildung nach ITM-SST 1841.1 Seilgärten Jegliche Zertifizierung verfällt nach 3 Jahren ohne FB-HSG-M
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